Evangelische Kirchengemeinde Teltow

Andreaskirche
   




 

 

Neues aus dem Kindergarten: Die Schnecke  Veronica

 

Neue Wippe im Kindergarten

 

 

 
 

Neues aus dem Kindergarten: Die Schnecke  Veronica

Der Kindergarten hat eine neue Mitbewohnerin: Die Schnecke Veronica begrüßt seit neuestem jeden Morgen alle Kinder, Erzieher und Eltern. Veronica säumt den neu gestalteten Buddelkasten an einer Ecke liebevoll ein und lächelt schon von weitem alle an.
Der alte Buddelkasten hatte längst ausgedient. Der Beton war grob und gefährlich. Die vor zwei Jahren mühsam angeklebten weichen Platten lösten sich bereits wieder. Der Wunsch nach einem neuen Sandkasten sollte in diesem Jahr in Erfüllung gehen. Am 29. Mai weihte der Kindergarten seine neue Sandspiellandschaft nach knapp zwei Monaten Bauzeit ein.

Die Vorgeschichte
Begeistert von der Gestaltung eines Berliner Kindergartengeländes, den Hannes` Mutter - selbst Architektin - rein zufällig besuchte, nahm sie Kontakt auf mit „Grün macht Schule e.V.“. Aus einer Anfrage, ob Frau Kuhn zur Beratung von Kindergärten nach Brandenburg fahren würde, folgten mehrere Treffen vor Ort. Auf diesem Wege kam es auch zu einer ersten Begegnung mit der Künstlerin Anne Ochmann.

Die Künstlerin Anne Ochmann
Im Internet präsentiert sich Anne Ochmann unter www.anneochmann.de mit einer eigenen Internetseite. Skulpturen, Installationen und Objekte stellt sie dort vor. Zu bewundern sind Abbildungen von ähnliche Figuren und Mosaikarbeiten auf Schulhöfen und Spielplätzen in Berlin und Hamburg. Sie ist gebürtige Bad Doberanerin und lebt jetzt in Berlin.

Wie es weiterging
Gemeinsam mit den Eltern entwickelten der Kindergarten und die Künstlerin ein Konzept. Die Schnecke, so entschied man, passt als Tiersymbol sehr gut zur Umgebung. Sie drückt Ruhe, Gelassenheit und Sicherheit aus. Mit ihr soll der Spielplatz einen ästhetischen Mittelpunkt erhalten. Im Kindergarten waren alle begeistert, nun musste nur noch der Gemeindekirchenrat davon überzeugt werden. Da letztlich immer alles bezahlt werden muss, ging es bei der Entscheidung vor allem um die Kosten. Und an dieser Stelle ist ganz wichtig zu erwähnen, dass diese nicht von der Kirchengemeinde getragen wurden. Die Mittel stammen aus der Eigenleistung des Kindergartens. Es handelt sich um Rücklagen für bauliche Vorhaben, wie zum Beispiel der Erneuerung vierzig Jahre alter Spielgeräte.

Das Ergebnis
Manch einer mag denken, warum soviel Aufwand für einen Sandkasten. Es ist jedoch mehr. Von Beginn an konnten die Kinder jeden Arbeitsschritt miterleben. Von der Anlieferung des Materials, dem Aushub, den Maurerarbeiten und schließlich bei der Entstehung von Veronica durch die Künstlerin. In der letzten Bauphase hat jeder eine kleine Fliese selbst gestalten können. Frau Ochmann integrierte alle Bildchen rundherum in den Sockel. Jedes Kind wird sich noch über Jahre hinweg hier wieder finden können - eine langlebige Erinnerung.
Mit Veronica ist etwas Außergewöhnliches entstanden: ein Blickfang, etwas zum Anfassen, etwas das mehr ausdrückt als eine geradlinige Betonumrandung. Es ist zu beobachten, wie die Kinder neue Spielideen entwickeln. Sie können Veronica füttern, auf ihr klettern und mit ihr schmusen. Sie können unterschiedliche Farben und Oberflächen im Mosaik entdecken. Keine Fliese gleicht der anderen. In der Sonne erstrahlen die eingesetzten Murmeln wie kleine Sterne.
Kaum eingeweiht, ist sie schon über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Am Tag nach der Einweihung erschien ein Artikel in der Potsdamer Neueste Nachrichten. Auch das Stadtblatt berichtet. Sie bedeutet für Kindergarten und Kirchengemeinde einen repräsentativen Zugewinn. Und sie wird sicherlich auch manchem Erwachsenen durch ihre Anmut Freude bereiten.

Die Wasserrinne
Bei aller Lobpreisung des Buddelkastens. Es darf nicht vergessen werden, dass aus den Gesprächen mit „Grün macht Schule e.V.“ noch ein zweites großes Projekt in Angriff genommen wurde. Es gibt erstmalig einen Wasserrinnenverlauf aus mehreren Baumstämmen. Von der Idee bis zur Fertigstellung ist sie komplett in Eigenleistung der Kindergarteneltern entstanden: Projektplanung, Baumstämme besorgen und aushöhlen, aufbocken, Feld- und Pflastersteine setzen. An warmen Tagen muss nur noch der Gartenschlauch in die oberste Rinne gehalten werden und es entsteht ein kleiner Wasserfall zum Sandmatschen, Pladdern und Abkühlen.
Kita-Leiterin Dietlind Zimmermann ist begeistert von so viel Engagement und Tatkraft der Eltern. Sie freut sich über die neuen Impulse für sich und ihre Kolleginnen in der täglichen Arbeit mit unseren Kindern.

Susan Conrad, Freundeskreis

 

 
 

Neue Wippe im Kindergarten

Mit Wehmut war der Zerfall der guten alten Wippe zu beobachten. Lange trotzte sie den Naturgewalten von Regen, Wind und sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen. Über Jahrzehnte hob sich so manches Kindergartenkind mit ihr in die Lüfte. Aber die Kippmechanik und die hölzernen Sitzflächen konnten den Belastungen nicht ewig Stand halten. Im Sommer des letzten Jahres musste die gute alte Wippe demontiert werden. Auf dem Spielplatz entstand eine riesige Baulücke. Es war zu spüren, auf dem Gelände fehlte etwas. Seit Anfang März, pünktlich zu den ersten Sonnenstrahlen dieses Frühlings, können sich die Kinder über eine neue Wippe freuen.
Vielen Dank den Initiatoren und Sponsoren.  

Susan Conrad

 
Ev. Kindergarten, Mahlower Straße 150
Leiterin Dietlind Zimmermann,
Tel. 03328 / 4 14 62 ,
Fax 03328 / 30 83 44

E-Mail: ev.kita.teltow@googlemail.com
Hompepage: http://www.ev-kita-teltow.de
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Webmaster - Copyright Evangelische Kirchengemeinde Teltow - Home